Uhrenarmband austauschen – hier werden Sie fündig

Da ich in meinem Freundeskreis als passionierter Uhrensammler bekannt bin, wird meinem Handgelenk, beziehungsweise der daran befindlichen Uhr, eine besondere Aufmerksamkeit zu Teil.  Oft höre ich dann Kommentare wie „Schon wieder eine neue Uhr, da kommt ja keiner mehr mit“. 

Obwohl meine Uhrensammlung im Laufe der Jahre recht umfangreich geworden ist, unterliegen meine Freunde mit ihren Kommentaren oftmals einem Trugschluss. Denn im Regelfall ist es eine ihnen bereits bekannte Uhr, die ich schlicht und ergreifend mit einem anderen Uhrband kombiniert habe.

Mit welchen, vergleichsweise einfachen Mitteln, man das Erscheinungsbild einer Uhr verändern kann erstaunt mich immer wieder. Daher bin ich ein großer Anhänger davon eine Vielzahl von Uhrenarmbändern zu besitzen und diese regelmäßig neu zu kombinieren. Daher möchte ich in diesem Artikel meine besten Tipps rund um das Thema Uhrenarmbänder vorstellen sowie auch kurz  auf meine Lieblings-Bezugsquelle eingehen: Den Marburger Uhrenarmband Shop.

Uhrenarmband wechseln: Der alten Uhr neuen Glanz verleihen

Vor fast genau 2 Jahren habe ich meiner Freundin zum Geburtstag eine Uhr geschenkt, die seitdem ihr Handgelenk auch nur noch in Ausnahmefällen verlässt. So schön ich die Uhr nach wie vor finde, so sehr hat man ihr nach über 600 Tagen den täglichen Gebrauch auch angesehen. Das ursprünglich tiefrote, strukturierte Lederarmband war von Schweiß und Sonneneinstrahlung nachgedunkelt und die Struktur des Leders kaum noch sichtbar.

Leseempfehlung

Nachdem ich meine allergrößten Überzeugungskünste aufgeboten hatte, durfte ich das Projekt „Lederarmband wechseln“ in die Hand nehmen. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und bin auf die Website des Herstellers gegangen. Nachdem ich mich durch die Untiefen der Website geklickt hatte und schlußendlich bei der Preisliste für Tauscharmbänder angekommen war, habe ich die Seite auch recht schnell wieder verlassen. Der Preis war dreistellig, zwar noch mit einer 1 als ersten Ziffer aber trotzdem hat das meine Preiserwartung deutlich überstiegen. Alle 2 Jahre circa ein Viertel des Uhrenneupreises in ein Uhrband zu investieren wollte mir einfach nicht einleuchten.

Uhrenarmband Shop: Augen auf im Dschungel!

Also habe ich mich auf die Suche nach einem Online-Shop gemacht wo ich eine vergleichbare Qualität zu einem besseren Preis finden konnte. Sich in diesem Angebots-Dschungel zurecht zu finden ist gar nicht so einfach. Es gibt extrem viele Anbieter die sich in dem Markt tummeln und die alle damit werben die passenden Armbänder für nahezu alle Marken zu haben. Aus reiner Unwissenheit habe ich dann das erstbeste Angebot von Amazon gewählt und die Ernüchterung trat dann mit Eintreffen des Pakets ein. Mit unter 30€ war das Uhrenarmband zwar nur ein Viertel so teuer wie das Original, aber leider hat man das dem Produkt auch angesehen. Der Geruch der mir entgegenströmte zeugte vom Einsatz von Chemikalien und auch die Haptik des Materials hinterließ einen unnatürlichen Eindruck.

Da ein Uhrenarmband sich ja in ständigem Kontakt zur Haut befindet und ich meiner Freundin ungern einen Chemiecocktail an ihrem Handgelenk bescheren wollte, habe ich das Uhren-Armband schnellstmöglich wieder umgetauscht und die Suche erneut begonnen. Gelandet bin ich dann schlußendlich bei Marburger, ein Shop der auf Uhrenarmbänder und Gürtel spezialisiert ist. Was mich hier zur Kaufentscheidung bewegt hat, kann ich rückblickend gar nicht mehr nachvollziehen. Wahrscheinlich war es die Mischung aus der Produktionsstätte in Deutschland und der Tatsache dass es sich um ein Traditionsunternehmen handelt. 

Wie Tag und Nacht: Das abgetragene Originalband und das neue Krokodilleder Uhrband von Marburger 

Uhrenarmband wechseln Lederband Marburger Uhrbänder
Die Wahl fiel dann letztendlich auf eine Variante aus Krokodilleder, die sogar noch einen Tick hochwertiger ist als das originale Lederarmband. Und das zu einem Preis der circa 60% des Originalpreises beträgt. Und tatsächlich halten die Bänder voll und ganz was sie versprechen: Wie man auf den Bildern oberhalb sehen kann, bildet das neue Band einen deutlichen Kontrast zu dem etwas abgetragenen Vorgänger. Die Farbe ist deutlich intensiver und strahlender und die Materialstruktur zeichnet sich deutlich ab. Die Uhr selber wird so auch wieder anders wahrgenommen, den das Band nimmt optisch ja mindestens so viel Platz wie das Gehäuse ein. Und was auf den Bildern nicht sichtbar ist: Das Material fühlt sich sehr natürlich und angenehm auf der Haut an.

Uhrenarmband wechseln: Eine Uhr viele Bänder

Was erfahrungsgemäß einen ebenso imposanten Effekt hat wie das Ersetzen eines abgetragenen Uhrenarmbands ist eine Uhr mit verchiedenen Armbändern zu kombinieren. Vorgemacht hat diesen Uhren-Trend sicherlich die Uhrenmarke Daniel Wellington. Die Uhren sind darauf ausgelegt sportlich mit Nato-Armbändern getragen zu werden oder mit einem Lederarmband was der Uhr dann einen deutlich eleganteren Anstrich verleiht.

Auch bei Luxusuhren kann man mit der Wahl der Bänder das Erscheinungsbild komplett wandeln wie dieses Besiepiel eindrucksvoll zeigt

Die Vorteile der Nato-Armbänder, bzw. Textilarmbänder wie sie oftmals auch bezeichnet werden, sind vielerlei: So sind sie in der Anschaffung so günstig, so dass man hier durchaus verschiedene Varianten pro Uhr erwerben kann. Außerdem gibt es eine deutlich größere Auswahl hinsichtlich des Farbspektrums als beispielsweise bei klassischen Lederarmbändern, so dass das Erscheinungsbild einer Uhr auch grundlegender verändert werden kann. Wenn Sie sich selbst einmal einen Eindruck von den Textil Uhrenarmbändern machen möchten, können Sie einfach hier stöbern.

Darauf sollten Sie beim Uhrenarmbandkauf achten

Der Kauf und der Wechsel eines Uhrenarmband ist ganz einfach und unkompliziert. Im Grunde gibt es nur zwei Dinge auf die Sie achten müssen. Erstens: Wie ist das Uhrenarmband bei Ihrer aktuellen Uhr befestigt? Im Regelfall erfolgt dies über einen Stift den man an den Enden leicht zusammendrücken kann. Ist der Mechanismus nicht sofort für sie ersichtlich, hilft oft eine kurze Google Recherche oder ein Gang zum örtlichen Uhrmacherservice.

Leseempfehlung

Das zweite wichtige Kriterium beim Kauf von Uhrenarmbändern ist die Stegbreite. Also wir breit das Armband an der Stelle ist an der es an dem Uhrengehäuse anschließt. Hier am besten mit einem Lineal ganz genau nachmessen, denn hier sind Millimeter entscheidend.

Neben dem Banddesign selber ist dann noch die Farbe des Verschlusses, zumindest bei Lederarmbändern, entscheidend. Hier sollten Sie darauf achten, dass die Farbe des Verschluss mit der Farbe des Gehäuses übereinstimmt.